Da ist nun einer schon,
der Sa tan sel ber,
Der Metzger er und alle anderen Kälber,
Der frechster Hund,
der schlimmste Hurentreiber,
Wer kocht ihn ab,
der alle abkocht?
Weiber, das fragt nicht, ob er will,
Er ist bereit, das ist die se
xuelle Hörig keit.
Er glaubt nicht an die Bibel,
nicht ans BGB,
Er meint, er ist der größte Egoist,
Weiß, dass wer 'n Weib sieht,
schon verschoben ist
Und lässt kein 'n Weib in seiner Nähe.
Er soll den Tag nicht vor dem
Abend lo ben,
Denn vor es Nacht wird,
liegt er wieder droben.
So mancher Mann sah manchen
Mann verrecken,
Ein großer Geist blieb in ner
Hure stecken,
Und dies mit Anzahn,
was sie sich auch schworen,
Als sie verreckten,
wer begrub sie Huren.
Das fragt nicht,
ob sie wollen,
sie sind bereit.
Das ist die sexu elle Hö rig keit.
Der hält sich an die Bibel,
der ans BGB,
der wird ein Christ, der wird ein Anarchist.
Am Mittag zwingt man sich,
dass man nicht selrig frisst,
nach Mittags weilt man sich noch
ne Idee.
Am Abend, sagt man,
mit mir geht's nach oben
Und volles Nachtwerk
liegt man wieder droben.
Da steht nun einer
fast schon unterm Galgen,
Der Kalk ist schon gekauft,
ihn einzukalken. Sein Leben hängt an einem brüsken Pferdchen
Und was hat er im Kopf, der Bursche?
Mädchen, schon unterm
Geigen ist er noch bereit,
Das ist die sexuelle Hörigkeit.
Er ist schon sowieso verkauft
mit Haut und Haar,
Bei ihr hat er den Judaslohn gesehen,
Und er beginnt nun zu verstehen,
In das siebendes Weibesloch,
das Grabloch war,
Und er mag wüten ge
gen sich und to ben,
Bevor es Nacht wird,
liegt er wieder droben.